La torre de Suso

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  • So ein Glas Asche ist ja ein schönes Andenken, aber was macht man damit?
  • Fernando, Marta und Cundo mit kritischen Blicken.
  • Rosa und Cundo sinnieren über die alten Zeiten.
  • Wie dieser Suso gehaust hat... und was sollen die ganzen Zeichnungen an der Wand?
  • Marta und Cundo betrachten die Dinge von oben.
  • In Asturien trinkt man Sidra

La torre de Suso

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Cundo kommt nach Jahren in sein Dorf zurück. Dort will er einen Turm als Andenken für seinen Freund Suso bauen.
 
Regie Tom Fernández
Schauspieler Javier Cámara, Gonzalo de Castro, César Vea, Malena Alterio, José Luis Alcobendas, Emilio Gutiérrez Caba, Mariana Cordero, Fanny Gautier
Land Spanien
Audio Spanisch, Katalanisch
Untertitel Spanisch
Dauer 100 Min.
Erscheinungsjahr 12.11.2007
FSK Nicht geprüft. Die deutsche DVD dieses Films ist ab 6 freigegeben.

Zum Trailer am Ende der Seite

Nach zehn Jahren kommt Cundo (Javier Cámara) in sein Heimatdorf in Asturien zurück. Er trifft auf seine Eltern, seine alten Freunde und auf die Frauen seiner Vergangenheit. An ihrer Reaktion merkt der Zuschauer schnell, dass Cundo ein recht bewegtes Leben geführt haben muss. Cundo wird nicht müde zu betonen, dass er ja nicht mehr so ist! Aber wieso muss er das ständig wiederholen, glaubt ihm denn keiner?
Und dann ist da ja noch der Anlaß seines Besuches. Sein Freund Suso ist gestorben. Das Begräbnis bringt die Runde der Freunde wieder zusammen und gemeinsam überlegen Fernando, Mote, Pablo und Cundo wie man Suso am besten die Ehre erweisen kann. Als Cundo die richtige Idee hat, übernimmt er wieder die Rolle Leitwolfes wie in alten Zeiten. Aber es ist nicht mehr so einfach wie früher, das Rudel verweigert ihm die Gefolgschaft. Jeder beruft sich auf seine Verpflichtungen und hat Ausreden. Da muss Cundo seine ganze Energie und Kreativität aufbringen, um den Traum des verstorbenen Suso Realität werden zu lassen: Ein Turm, um die Dinge von oben betrachten zu können. Und wie es bei Cundo nicht anders zu erwarten ist, mischt er dabei das Dorfleben so richtig auf.

Eine Komödie zum Verlieben. Der Film schöpft aus dem vollen spanischen Leben. Zuallererst sind da die Figuren der Handlung. Hervorragend wieder Javier Cámara in der Hauptrolle, der aus dem Film allein schon einen Genuß macht. Die anderen Schauspieler stehen ihm in Nichts nach, jede Figur ist ein Original mit Ecken und Kanten wie es sie nur in Spanien gibt. Und in keinem anderen Land beherrscht man die Kunst so gut wie in Spanien, dem Gesprächspartner die härtesten Wahrheiten vor den Latz zu knallen, ohne dass er beleidigt ist. Dass zu dieser Kunst immer zwei gehören, die sie beherrschen, dafür gibt es im Film reichlich Beispiele.
Obwohl es der Film nicht darauf anzulegen scheint, ergibt sich vor dem Hintergrund einer gelegentlich ernsten Handlung so viel Situationskomik, dass der Zuschauer unweigerlich heiter gestimmt wird.
Den Alltag zeigt der Film in einer Gegend Spaniens, die man sehr selten im Kino sieht: Asturien. Damit ergeben sich nicht nur wunderschöne Landschaftsaufnahmen von grünen Bergen mit malerischen Nebelschwaden. Man sieht auch wie der Sidra eingeschenkt und getrunken wird und bekommt einiges von der regionalen Küche und Lebensweise mit. Angeschnitten wird auch das Thema Bergbau und Arbeitsmigration in Asturien. Dazu spielen auch das Verhältnis zwischen Mann und Frau, zwischen Eltern und Kinder und zwischen Freunden eine große Rolle im Film, wobei das Gezeigte nicht speziell Asturien betrifft, sondern für ganz Spanien Gültigkeit hat. Mit unbeschwerter Leichtigkeit behandelt der Film Fragen der Lebensphilosophie: Wie geht man mit seiner Vergangenheit um? Wie erträgt man die Schwierigkeiten des täglichen Überlebenskampfes, ohne sich zermürben zu lassen? Wie geht man mit Eifersucht und mit beendeten Liebesgeschichten um? Wie lebt man als Ehepaar nach 30 Jahren Ehe zusamen? Und wie erweist man einem verstorbenen Freund auf richtige Weise die Ehre?
Diese Fragen sind das eigentliche Thema des Films und die Freundschaft zwischen Cundo und seinen drei Kumpeln steht dabei im Zentrum.
Eine wunderschöne und sehr passende Musik rundet das Film-Erlebnis ab und läßt den Zuschauer mit einem Lächeln auf den Lippen zurück.

Eine sehr schöne Beschreibung des Films finden Sie auch bei der Filmseite Prisma-Online.

Sprache:
Der Film gibt das Alltags-Spanisch von heute in bester Weise wieder. Er ist eine Fundgrube an Redewendungen und Idiomen und quillt förmlich über vom schlagfertigen Humor der Spanier. Der große Vorteil dieser DVD sind die spanischen Untertitel, die das Gesagte absolut exakt wiedergeben. Damit eignet sich der Film bestens zum Spanisch-Lernen ab mittlerem Niveau. Es gibt jede Menge Dialoge zum Üben und die Qualität des Films sorgt dafür, dass die Aufmerksamkeit auf hohem Niveau bleibt. Der Anfänger hat die Möglichkeit, sich die deutsche Version der DVD zu kaufen, die es ebenfalls bei Roman-Film gibt.

ACHTUNG: Wenn sie diese DVD auf dem Computer ansehen wollen, kann es möglicherweise Probleme mit den Untertiteln geben. Bei einem Test ließen sich die Untertitel nur auf dem DVD-Spieler, nicht aber auf dem Computer einblenden.

Extras:
Es gibt ein 11-minütiges "Making of", den Trailer, eine Fotogalerie und die üblichen "Ficha artística y téchnica".

Trailer:

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