Zwei Varietékünstler geraten im spanischen Bürgerkrieg in die Hände der Faschisten. Sprache: Sp – Untertitel: Eng, Fr
Carmela (Carmen Maura) und Paulino (András Pajares) sind Wanderartisten und unterhalten zusammen mit Gustavete (Gabino Diego) die
republikanischen Truppen an der Front. Nach einiger Zeit ziehen sie wieder los, um sich etwas Besseres zu suchen. Aus Versehen geraten Sie auf
Gebiet der Frankisten, wo sie auch gleich festgenommen und eingesperrt werden. Als die Hinrichtung kurz bevor steht, erhalten sie einen
Auftrag, mit dem sie ihren Kopf aus der Schlinge ziehen können: Ein Theaterstück zu schreiben, das den Kampf der Faschisten verherrlicht.
Der Film zeigt viele Aspekte des spanischen Bürgerkriegs. Der komplizierte Frontverlauf spielt eine Rolle, es gibt polnische Gefangene der
Internationalen Brigaden, es gibt deutsche Flugzeuge und italienische Einheiten die mit den Faschisten kämpfen. Dazu kommen Lieder, Gedichte und
Bühnennummern über Patriotismus und Krieg, so dass der Film einen guten Eindruck von der Zeit, der Atmosphäre in Spanien und der
Stimmung in der Bevölkerung vermittelt.
Eine Kritik zu diesem Film finden Sie auch auf der Seite: Prisma-Online (Ay Carmela! - Lied der Freiheit)
Sprache:
Der Film ist von mittlerer Schwierigkeit. Die Akustik ist nicht immer sehr deutlich und auch sonst muss man häufig zweimal hinhören, um das
Gesagte zu verstehen. Nur wenige Textstellen sind sehr leicht zu verstehen. Der Film ist aber insgesamt sehr gut gemacht, sehr spannend und anregend.
Vor allem Carmen Maura, die bei weitem den meisten Anteil hat, kann mit ihrem Part überzeugen. So macht man sich gerne die Mühe, ab und
zu zu spulen, um einen Satz zweimal zu hören.
Extras:
In den Extras gibt es eine Zusammenfassung des Inhalts (Sinopsis), einen Trailer, einen TV-Spot, eine Fotogalerie und Informationen in
Textform über die am Film Beteiligten.
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